Gefahren durch Computerspiele

Immer wieder kann man in den Medien die zur Vorsicht mahnenden Stimmen erfahrener Pädagogen oder betroffener Eltern hören, die vor den zahlreichen Gefahren warnen, welche Kindern durch Computerspiele drohen, doch dabei geht es meist um die ganz extremen Formen, es ist von Amokläufen und Selbstmorden die Rede, von absoluten Verhaltensstörungen. Sicherlich kann es in einigen wenigen Fällen so weit kommen, wenn genügend andere Faktoren zusammen treffen und sich die Computerspiele, insbesondere Gewaltspiele noch als zusätzlicher Faktor dazu gesellen, doch alleine auf Computerspiele kann man solche extremen Entwicklungen natürlich nicht schieben, auch wenn es gerne versucht wird.

Doch natürlich hat das Ganze auch eine andere Seite und Computerspiele sind garantiert nicht frei von Gefahren, das ist ganz klar. Sehr wichtig ist zum Beispiel, das gerade Kinder mitunter den Draht zum realen Leben verlieren können, sich immer mehr in Phantasie Welten aufhalten, aus denen sie nach einiger Zeit nicht mehr entkommen. Zudem grenzen sie sich ganz automatisch ab, wenn sie viel Zeit mit Computerspielen verbringen, sie spielen dann alleine im Haus, anstatt mit anderen Kindern im Freien, was natürlich besser für sie wäre. Das hat negative Folgen für das Sozialverhalten und kann auch zur Folge haben, das die Kinder es in der Schule schwerer haben, weil sie nur schlecht Anschluss finden.

Durch Gewaltspiele kann es auch sein, dass Kinder vergessen wo die Grenzen sind oder diese für sich erweitern, das sie schlagen und schießen toll finden, was natürlich auf keinen Fall wünschenswert ist. Sie werden schneller zur Gewalt bereit und verteidigen ihre Rechte, von  denen sie denken, das sie ihnen zustehen, auch mit Schlägen wenn es sein muss. Das lässt sich besonders bei Kindern beobachten, die sehr lange an solchen Spielen sitzen dürfen, und mit denen die Eltern nicht ausführlich über diese Spiele sprechen. Wichtig wenn man seine Kinder solche Dinge spielen lässt ist ihnen auch immer klar zu machen, das man diese Dinge im echten Leben nicht darf.

Die Gefahren durch Computerspiele, ganz besonders Kampf Spiele und die Auswirkungen, gerade auf das junge Publikum, sind teilweise wirklich massiv, und auch wenn natürlich nicht jedes Kind gleich zum Amokläufer wird kann es durchaus sein, dass geringe bis stärkere Verhaltensstörungen auftreten. Schon alleine deshalb macht es Sinn Kinder nur sehr wenig am Computer spielen zu lassen. Spiele sollten vorher außerdem von den Eltern kontrolliert werden, inwiefern sie sich eignen, und ob sie Gewalt enthalten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt lassen sich allerdings die Kinder nicht mehr ohne Wiederspruch solche Spiele verbieten und man wird ihnen notgedrungen zumindest bei einigen dieser Spiele nachgeben, dann gilt es aber, die Zeiten für Gewaltspiele sehr gering zu halten, für einen Ausgleich, zum Beispiel an der frischen Luft, zu sorgen und zudem mit dem Kind alles zu besprechen, was es in den Spielen sieht, und ihm ganz klar zu machen, das man diese Handlungen nicht auf die Realität übertragen kann und darf, das dies Folgen hätte und bei einem Fehlverhalten auch das Spielen wieder untersagt würde.

Kinder und Computerspiele muss man nicht als eine Mischung sehen, die gar nicht geht, sie kann funktionieren, wenn Eltern die Gefahren klar erkennen und ihnen entgegen wirken.

It’s trackingapps.org/spyera possible that the galaxy s8 makes strides in its display technology

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.