Geschichte der Hörspiele

Das englische „ A comedy of Danger“, das am 15.01.1924 von der BBC ausgestrahlt wurde, gilt als erstes Hörspiel überhaupt. Die Handlung spielte im Dunkeln eines Bergwerksschachtes und war somit bezeichnend für die Absicht hinter einem Hörspiel, nämlich die Handlung ausschließlich über das Sinnesorgan Ohr zu vermitteln und die Augen zu vernachlässigen.
Bereits kurz darauf folgten die ersten deutschen Hörspiele die anfangs noch einen sehr experimentellen Charakter hatten. Das Medium Hörspiel war zu diesem Zeitpunkt noch brandneu und es erforderte viele Jahre um verschiedenste Techniken und Methoden der Erzählung zu testen und festzustellen, was die Zuhörer begeistert.
So spielte in der Anfangszeit der Hörspiele der Monolog eine besonders wichtige Rolle und wurde sehr stark benutzt, wie z.B. im Hörspiel Agonie aus Frankreich, das den Monolog eines Sterbenden wiedergibt.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurden viele der kreativen Autoren und Produzenten von Hörspielen, aus den Rundfunkhäusern entfernt und das Medium Hörspiel primär für die Verbreitung plumper Ideologien genutzt.
Nach 1945 entwickelte sich in Deutschland langsam wieder eine sehr vielfältige Hörspielkultur, deren Hauptaugenmerk anfangs auf der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Krieg lag. Mit der Zeit wurden das Themenspektrum deutlich breiter und es wurden viele Werke aus der klassischen Literatur als Hörspiele produziert und vermehrt technische Hilfsmittel eingesetzt. Besonders gefördert wurde diese Entwicklung durch den Hörspielpreis der Kriegsblinden der seit 1950 jährlich verliehen wird und der Hörspielkultur regelmäßig große mediale Aufmerksamkeit beschert.
Die weitere Entwicklung der Hörspiele ist weniger durch drastische Änderungen am Konzept des Hörspiels gekennzeichnet, als durch eine stetige Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten und der zunehmende Perfektion der Inszenierung.

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