Gleichberechtigung in der Familie

Nicht nur in Politik und Wirtschaft hat die Gleichberechtigung mehr oder weniger Einzug gehalten, sondern auch in den Familien von heute.

Hier funktioniert oft ohne große Diskussionen, was im öffentlichen Leben erstritten und durch Gesetzte manifestiert werden muss.

Die heutigen wirtschaftlichen Gegebenheiten machen es meist unumgänglich, dass sowohl Mann als auch Frau arbeiten gehen, denn das eigene Haus oder der bevorzugte Lebensstandart sind kaum noch durch ein Gehalt zu bestreiten.

So ergibt es sich fast von selbst, dass auch bei der Versorgung der Kinder eine Aufgabenverteilung unumgänglich ist. Väter bringen ihre Kinder in den Kindergarten oder holen sie ab, wenn die Arbeitszeiten der Eltern es erfordern, immer öfter sitzt der Vater beim Elternsprechtag im Lehrerzimmer, und Windeln kaufen ist auch schon lange nicht mehr nur Frauensache.

Diese Entwicklung wird aber nicht nur als notwendiges Übel gesehen, gibt es dem Vater doch auch die Möglichkeit, durch die neu strukturierte  Aufgabenverteilung sein Kind viel intensiver kennen zu lernen, als das bei der klassischen Rollenverteilung der Fall war.

Welcher Vater hat in den Fünfzigern je sein Kind gewickelt, oder gefüttert? Das war Frauensache. Die Väter bekamen alles nur aus zweiter Hand mit. Ob es das erste Zähnchen war, der erste Erfolg auf dem Töpfchen oder das erste Wort. Meist waren nur die Frauen diejenigen, die dies live miterleben durften.

Da ging den Männern vieles verloren, was heute selbstverständlich für junge Väter ist.

Der intensivere Umgang zwischen Vater und Kind, der sich aus der neuen Aufgabenverteilung automatisch ergibt, bringt nicht nur eine größere Vertrautheit mit sich, sondern bereichert das Vatersein wie auch das Leben des Kindes.

The governor has called repeatedly for a better how to write an apa style paper step by step aid plan

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.