Griechenland – Chalkidiki

Eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet die makedonische Halbinsel Chalkidiki, die wegen ihrer
geographischen Form auch „Poseidons Dreizack“ genannt wird. An die Hauptinsel schliessen sich drei längliche Halbinseln an, Athos, Sithonia und Kassandra.
Auf Athos befindet sich auch der gleichnamige heilige Berg mit der orthodoxen Mönchsrepublik, die autonomen Status besitzt. Das Kloster gehört zum Weltkulturerbe und ist somit eine Sehenswürdigkeit von Weltrang. Urlauber können die Anlage aber nur aus der Ferne bestaunen, denn seit über 900 Jahren ist es Frauen verboten, sich Athos zu nähern und die Anzahl an männlichen Besuchern ist pro Tag auf 10 beschränkt.
Der Heilige Berg ist gleichzeitig die höchste Erhebung des Chalkidiki.
Kassandra und Sithonia sind die Urlaubszentren der Halbinsel. Kassandra im Süden ist bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände, und deshalb ein Paradies für Badenixen.
Sithonia ist bergiger, hier findet man vor allem Steilküsten. Beide Regionen sind bewaldet. Ein sehr gut ausgebautes Netz von Wanderwegen und eine große Auswahl an Campingplätzen an der Küste bieten alle Möglichkeiten, die Inseln zu erkunden.
Chalkidiki wurde schon sehr früh von Menschen bewohnt. Die ältesten Funde menschlicher Überreste, die man in der Höhle von Petralona fand, lassen sich auf über 200.000 Jahre zurück datieren. Auch zwei berühmte geschichtliche Persönlichkeiten sind Kinder des Chalkidiki. Der Philosoph Aristoteles wurde um 384 v. Chr. in Stageira geboren, und die Geburtsstätte Alexanders des Großen liegt in Pella.

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