Hanf als Rohstoff

Der Hanf ist eine einjährige Nutzpflanze, die in nur 100 Tagen zur Erntereife heranwächst. Der nachwachsende Rohstoff liefert dabei sehr belastbare und reißfeste Naturfasern, aus dem holzigen Bestandteil des Stängels werden genau wie beim Flachs die Schäben gewonnen. Der Hanfsamen – der botanisch betrachtet eine Nuss ist – stellt ein nahrhaftes und gesundes Lebensmittel dar. Aus den Blüten lassen sich ätherische Öle pressen und Medikamente extrahieren. In Deutschland darf der Hanf seit 1996 wieder angebaut werden, nachdem der Anbau von der sozial-liberalen Koalition erst 1982 verboten wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch exakt einen Landwirt der Hanf anbaute. In der Zwischenzeit durfte Hanf nur von Pflanzenzüchtern zu Begrenzung der Felder ausgesät werden. Die hochwachsenden Hanfpflanzen dienten hier als Barriere, damit es nicht zu einem unerwünschten Pollenflug kommen konnte.

Jetzt wo wieder Hanf angebaut werden darf, erfolgt der Anbau in erster Linie, um die Fasern zu gewinnen. Diese kommen in erster Linie in technischen Textilien wie Dämmvlisen und Geotextilien zum Einsatz. Naturtextilien sind verglichen hiermit eher von sekundärer Bedeutung. Bei der Fasergewinnung fallen die Schäben als Sekundärrohstoff an. Aus den Schäben lassen sich einerseits Platten für die Möbelindustrie pressen, sie kommen aber auch als Schüttdämmung für Hohlräume zum Einsatz. Zudem schwören Pferdezüchter auf die Schäben, die als leistungsstarke Einstreu genutzt wird. Die Schäben stauben nicht und nehmen sehr viel Flüssigkeit auf.

Aus den Hanfsamen wird ein gesundes Pflanzenöl gepresst, das reich ist an mehrfachungesättigten Fettsäuren. Diese wirken stärken angeblich positiv auf das Immunsystem und beugen der Arteriosklerose vor. Die geschälten Samen können zum Brotbacken oder als Müslizutat verwendet werden.

Bei der Nutzung der Blüten für medizinische Zwecke sind enge rechtliche Grenzen gesetzt.

Klaus-Martin Meyer

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