Holztrocknung

Holztrocknung bedeutet das Trocknen von frisch gefälltem Schnittholz. Da der Baum nach der Fällung noch sehr viel Wasser enthält, muss dem gefällten Baum das Wasser entzogen werden, damit das Holz weiterverarbeitet werden kann.
Bei der Holztrocknung unterscheidet man zwischen zwei Methoden der Trocknung. Es stehen die Freilufttrocknung und die technische Trocknung zur Verfügung.
Bei der Freilufttrocknung, auch natürliche Trocknung genannt, wird das Holz, wie der Name schon sagt, im Freien oder in einem Schuppen gestapelt und durch die Luft getrocknet. Dabei spielen die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur und die Luftbewegung eine wichtige Rolle. Bei der Freilufttrocknung wird das Holz auf bis zu 15% Holzfeuchte getrocknet, das bedeutet dass der Wasseranteil im Holz sich auf ca. 15% beläuft.
Bei der technischen Trocknung wird das Holz in eine Kammer gebracht in der man die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftzufuhr regeln kann. Die Entfeuchtung wird mit der Erwärmung des Holzes gestartet und anschließend wird warme Frischluft zugeführt. Bei der technischen Trocknung erfolgt die Trocknung nach einem Trocknungsplan der je nach Holzart oder Holzdicke variiert. Der Vorteil der technischen Trocknung gegenüber der Freilufttrocknung liegt darin, dass man bei der technischen Trocknung dem Holz schnell das Wasser entziehen kann und die Restfeuchtigkeit je nach Wunsch, einen etwas größeren oder einen etwas kleineren Anteil, haben kann.
Dabei unterscheidet man je nach Technik, die man bei der technischen Trocknung angewendet hat, unter Vakuum- oder Hochfrequenztrocknung und der Kondensationsanlage.

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