ICQ, MSN und Co.

Um mal schnell eine Nachricht per Computer zu verschicken, greifen viele User schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf die gute alte E-Mail zurück. Schneller und bequemer lassen sich kurze Nachrichten heutzutage mit sogenannten Instant Messangern wie ICQ oder MSN verschicken. Doch was sollte man im Umgang mit solchen Programmen beachten und welche Tricks gibt es?

Instant Messaging ist die direkte Kommunikation zwischen einem PC-User und einem anderen. Dabei schreibt man nicht nur Wörter, wie in einem normalen Brief sondern greift auch auf Emoticons zurück – hier sind vor allem die Smileys bekannt – um bestimmte Gesten und Gefühle auszudrücken. Weltweit chatten über 50 Millionen Benutzer aktiv auf diese Art. Seit Beginn dabei sind ICQ, abgeleitet vom englischen I seek you (was soviel heißt wie: Ich suche dich) und AIM, der Instant Messenger von AOL. Heutzutage sind auch Microsoft und Yahoo in den Markt eingestiegen.

Hieraus ergibt sich auch das erste Problem: Die Messanger sind in der Regel nicht miteinander kompatibel – wenn also jemand bei MSN angemeldet ist, kann er darüber seinen Freund, der vielleicht bei ICQ ist, nicht erreichen. Eine Ausnahme ist der AIM Messanger, der auch mit ICQ kompatibel ist. Als Alternative bieten sich sogenannte Multi-Messenger-Programme an. Diese werden stetig von ihrer Community weiterentwickelt, sind werbefrei und verstehen sich auf viele andere Messanger. Die Bekanntesten sind Miranda und Trillian.

Das Chatten an sich funktioniert sehr leicht. Man klickt auf den Namen seines gewünschten Chatpartners und ein Chatfenster erscheint, über das man mit dem anderen kommunizieren kann. Jedoch muss man im Tastaturschreiben geübt sein, sonst ist diese Art von Unterhaltung relativ schwerfällig. Man kann dem anderen auch Nachrichten hinterlassen, wenn dieser gerade nicht da ist, denn die Messages werden auf den Servern der Anbieter zwischengespeichert. Die Möglichkeit mit Emoticons Emotionen auszudrücken ersetzt jedoch nicht ein reales Gespräch oder Telefonat – deshalb sollte man immer höflich sein, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Falls ein Freund online ist, jedoch nicht antwortet kann es sein das er seinen Computer angelassen hat, um einen Download zu beenden, selbst aber gerade nicht davor sitzt – im Zeitalter von s spielt die Online-Zeit keine Rolle mehr.

Bei der Wahl des richtigen Messangers spielen zum einen die Funktionsvielfalt, als auch die Größe der vorhandenen Community eine Rolle – was nutzt einem ein Instant Messanger, wenn man darüber niemanden erreichen kann. So kann man sich bei Skype über Internet-Telefonie unterhalten, während man bei ICQ eine Chatkonferenz mit mehreren Teilnehmern führen kann.

Um einen Instant Messanger nicht zur Sicherheitslücke werden zu lassen, sollte man bestimmte Regeln beachten: Dazu gehört zum einen nicht mit Fremden zu chatten, wenn man absolut nicht weiß mit wem man es zu tun hat sollte man in besser ignorieren. Außerdem sollte man keine Links anklicken die geschickt werden, es könnte sich um gefälschte Seiten mit Viren, Trojanern etc. handeln. Wenn möglich sollte man außerdem die Funktion: verschlüsselte Verbindung auswählen. This is not only an tick over here now event for apple fans, though

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