Kindergarten und Schwungtuch – untrennbar heute

Kindergartenkinder sind noch dabei ihre Welt zu entdecken. Diese Welt wird natürlich von den Erwachsenen so freundlich wie möglich gestaltet. Aber häufig werden schon sehr kleine Kinder auch mit der harten Realität konfrontiert. Doch vom 3. Lebensjahr an bis zum 6. Lebensjahr sollte bei einem Kind vor allem das Spielen im Mittelpunkt stehen. Die Kindergärtnerinnen sind hier dabei bemüht wenigstens im Kindergarten ein heile Welt zu schaffen, und zwar durch spielen – pures Spielen. Spielerisch Dinge zu begreifen lernen ist dabei das Ziel das die Kindergärtnerinnen versuchen den Kindern im Vorschulalter zu vermitteln. Immer wieder stellen Eltern im Bezug auf den Kindergarten aber die Frage, wozu dieser eigentlich nützen soll. – Außer dem Erlernen von bestimmten Grundkenntnissen, die den Kindern dann in den ersten Monaten in der Schule helfen, macht sich jeder Kindergarten auch zur Aufgabe den Kindern den gesellschaftlichen Umgang mit anderen nahezubringen. Vor allem weil Kinder verschiedener Altersgruppen in einem Kindergarten in einer Gruppe sind, lernen die größeren Kinder schon recht schnell, wie sie mit ihren jüngeren „Kollegen“ umzugehen haben. Aber auch schwierige Konstellationen – zum Beispiel ein sehr hoher Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund – lassen sich in einem Kindergarten häufig kompensieren, und zwar wiederum spielerisch. Eine sehr wirkungsvolle Methode, um Kinder alters Ethnien und Altersstufen zusammenzuführen, ist das Spielen mit einem Schwungtuch. Hierbei handelt es sich um ein Spielgerät aus Stoff, das meist in der Mitte ein Loch besitzt. Dieses bewirkt, dass mit dem Schwungtuch noch viel mehr Spiele gemacht werden können, die für die Kindergartenkinder sehr lehrreich sind.

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