Mit dem Handy ins Netz

Mit dem Handy mobil ins Internet, um schnell Sportergebnisse oder das Wetter zu checken, oder um über die neuesten Ereignisse in der Welt informiert zu sein: Hört sich gut an, doch die Wunschvorstellung vieler Nutzer gerät dann ins Wanken, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden. Das iPhone von Apple hat zwar vor Kurzem vorgemacht, wie Bedienerfreundlichkeit am Handy aussehen kann, aber davon sind viele andere Anbieter noch weit entfernt.

Das mobile Internet für das Handy ist keine neue Erfindung. Schon seit geraumer Zeit kann der interessierte Nutzer über sogenannte WAP-Seiten, also Seiten, die speziell für das Handy angepasst sind, ins Internet gehen. Der Haken: Die Seiten sind entsprechend des Handydisplays klein, unübersichtlich und haben meist lange Ladezeiten. Haben also mit dem „realen“ Internet wenig, bis gar nichts zu tun. Bei neueren Handys werden die Seiten nicht mehr in schwarz-weiß sondern in Farbe dargestellt und sie können zudem Videos und Musik abspielen – dank UMTS sind auch die Übertragungsgeschwindigkeit mit normalen DSL-Anschlüssen vergleichbar.

Deshalb ist mobiles Internet natürlich eine sehr interessante Anwendung: Falls ein Netz verfügbar ist, kann man immer und überall im Netz surfen und nach dem richtigen Weg suchen oder schauen, wann etwa die nächste Bahn abfährt. Auch wer bei eBay aktiv ist, kann so jederzeit in laufende Auktionen eingreifen. Doch es gibt weitere Nachteile, die durch die Bauweisen der meisten Handys bedingt sind.

Da wäre zum einen das Problem, ein äußerst Wichtiges zudem, dass man aufgrund der Handytastatur Probleme hat, die Internetadresse einzutippen. Ohne Maus und PC-Tastatur kann das ganz schön friemelig werden. Zudem kann man Links nicht einfach anklicken sondern muss sie mit der Tastatur nacheinander anwählen. Einmal auf der passenden Seite angekommen braucht man in den meisten Fällen gute Augen oder eine Brille um die Informationen ablesen zu können.

Falls man öfter im mobilen Netz zugegen ist, sollte man deshalb ein wenig an den meist voreingestellten Startseiten seines Handys schrauben. Die Provider haben oft schon Seiten voreingestellt – das sind jedoch meist Seiten, auf die man sonst nicht surfen würde. Deshalb sollte man sich schon im Voraus eine Startseite einstellen die man öfter frequentiert um sich lästiges Tippen zu ersparen.

Natürlich sollte man sich auch vorher über die jeweiligen Datentarife seines Anbieters informieren. Es kann nämlich sein das der oder Tarif für das Telefonieren relativ günstig ist, die Datentarife jedoch horrende Kosten verursachen. Um am Monatsende nicht eine böse Überraschung zu erleben, sollte man daher schon im Vorhinein handeln. math homework websites

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