Schokoladig. Schokoladiger. Pralinenclub.

Süßigkeiten und Schokolade gehen immer. Das zeigte nicht zuletzt die Internationale Süßwaren-Messe in Köln. Über 32 500 Fachbesucher aus 150 verschiedenen Ländern, allesamt auf der Suche nach den neusten Leckereien und Naschereien. Eine wahre Gourmetreise. 1593 Aussteller aus 65 Ländern frohlockten mit ladenverkaufsfertigen Süßwarenartikeln aus den Sortimentsbereichen Kakao, Schokolade und Schokoladenerzeugnisse, Backwaren, Knabberartikel, Süßwaren, Zuckerwaren, Eiscrème und Rohmassen. Die Messe ist ein Muss für exportierende Süßwarenhersteller. Die ISM ist die ideale Plattform, um die neusten Trends, die neusten Produkte und die neusten Perspektiven vorzustellen, zu entdecken und zu diskutieren. Zum Beispiel auch darüber, dass aufgrund von Rekordpreisen für Kakao die Schokolade teurer geworden ist.
Mitten ins Volk haben sich auch Klaus und Frank für einige Tage gemischt. Natürlich rein beruflich. „Wir treffen hier jedes Jahr immer wieder einige unserer Chocolatiers, die hier kleine, aber natürlich die schönsten Stände mit den leckersten Pralinen haben“, schwärmt Klaus. „Die Treffen mit unseren vielen Chocolatiers, das Fachsimpeln untereinander, das Einschätzen von Pralinentrends und das Austauschen von Rezepten und Fertigungstipps macht wirklich immer wieder Spaß.“
Auf der ISM haben sie abermals schokoladige Eindrücke aus aller Welt gewonnen. „Interessant sind auch die Präsentationen der Herkunftsländer von Kakao, die oft im Verbund auftreten“, erzählt Frank. Wo die Pralinenclubgründer schon einmal vor Ort waren, haben sie auch direkt die Jahresurkunde für das „Praliné des Jahres“ „Mac Knusper“ von Matthias Meier übergeben. Gleichzeitig konnten die beiden Naschkatzen die neuesten Kreationen probieren – also doch! „Ich fand ein Vollmilch Praliné mit einem Kern aus Weißem Mousse interessant, das leicht mit Waldbeeren abgeschmeckt wird interessant“, macht Klaus ganz neidisch. Vielleicht haben wir hier ja schon die Praline des Frühjahrs gefunden…

Die Süßwarenbranche ist bunt und lebendig, überall gibt es was zum Probieren. So auch die erste Schokoladentafel, die zuckerreduziert ist, weil bei ihr ein natürlicher Süßstoff verwendet wurde, der aus den Blättern der Steviapflanze gewonnen wird. Allerdings stößt man auf der ISM auch auf Kuriositäten wie eine Schokolade zum Inhalieren. Ein französischer Hersteller hat nach Angaben der Koelnmesse eine Schokolade zum Einatmen erfunden. Mit einem Atemzug würden Hunderte winziger Schokopartikelchen inhaliert und sorgten so für einen kalorienfreien Genuss. Eine Firma aus dem Münsterland präsentiert eine Praline mit einer Füllung aus „Kölnisch Wasser“. Die Trüffelmasse enthält Zutaten wie Bergamotte, Zitrone und Orange – genau wie das berühmte Parfum. Die Fruchtgummis eines Schweizer Unternehmens sollen nach Knoblauch oder Zigaretten riechenden Atem geruchsneutral machen. Ob Schoko-Sushi oder Schoko-Burger – die Süßigkeitenhersteller denken sich immer neue Sachen aus, um die Geschmacksnerven der Verbraucher zu stimulieren. „Interessant fanden wir auch die neuen Pralinendekorationen, die das Pralinengenießen noch lebendiger machen“, so Klaus. Und abends? Da haben sich die Pralinenclubgründer ein gemütliches Beisammensein mit den Chocolatiers gegönnt – natürlich bei einem Kölsch.

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