Sterben ist teuer

Leben ist teuer, das wissen alle. Doch dass nicht einmal das Sterben umsonst ist, wird den meisten erst klar, wenn sie einen nahen Angehörigen verloren haben. Nach dem Tod kommen auf die Hinterbliebenen hohe Kosten zu. Leichentransport, Sarg, Grabgebühren, Todesanzeigen: Um die Liebsten würdevoll bestatten zu können, müssen nicht selten mehrere Tausend Euro hingelegt werden. Das kann sich nicht jeder leisten. Hat die verstorbene Person kein ausreichendes Erbe hinterlassen und auch keine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, bedeutet das, dass die Angehörigen die Kosten alleine tragen müssen. Das kann an die Substanz gehen. Besonders Menschen, die selbst bedürftig sind, gelangen dabei schnell an ihre finanziellen Grenzen.
Ganz alleine werden sie dabei aber nicht gelassen. Wer das Geld wirklich nicht aufbringen kann, bekommt Unterstützung vom Staat. Extrawünsche werden dabei natürlich nicht erfüllt. Übernommen werden nur die Kosten für die Leichenbeförderung, einen einfachen Sarg, das Einsargen des Leichnams, das Anlegen eines einfachen Grabs sowie ein einfaches Grabkreuz. Außerdem werden die Grabgebühren und die Leichenhausgebühren bezahlt. Geld für Todesanzeigen in einer Zeitung, für ein eventuelles Kaffeetrinken oder die laufende Grabpflege gibt es nicht.
Ob die Bestattungskosten übernommen werden, wird von Fall zu Fall entschieden. Richtlinie ist dabei die Zumutbarkeit, die stets aufs Neue abgewogen werden muss. Um seinen Angehörigen den Aufwand zu ersparen, sollte jeder schon während seines Lebens dafür sorgen, dass sein Geld für die eigene Bestattung reicht. Wer nichts sparen kann, hat die Möglichkeit, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Die Beiträge dazu sind sehr gering, unter bestimmten Bedingungen können die Kosten sogar als Sterbegeldversicherung Sonderausgaben bei der Einkommenssteuererklärung abgesetzt werden.

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