Und aus Freax wurde Linux

Linux Server sind weit verbreitet. Allgemein wird Linux heute auf viele verschiedene Art und Weisen verwendet. So wird es nicht nur für Server oder Linux Root Server genutzt, sondern auch für Desktop-Rechner, Mobiltelefone, Router, Multimediageräte und Supercomputer. Wegen seiner Stabilität kann es als dedizierter Server genutzt werden.
Die Entwicklung begann 1983. Damals startete Richard Stallman das GNU-Projekt, mit dem ein UNIX-ähnliches, POSIX-kompatibles Betriebssystem geschaffen werden sollte. Schon zu Beginn der 90er Jahre war so ein großer Haufen Software geschrieben worden. Der eigentliche Betriebssystem-Kern steckte aber noch in den Kinderschuhen und entwickelte sich nur schleppend. 1991 startete der Finne Linus Torvalds die Entwicklung einer Terminal-Emulation. Dabei dachte er zunächst nicht an die Entwicklung eines Betriebssystems. Ihm ging es vor allem darum, seinen eigenen Rechner besser zu verstehen. Mit der Zeit stellte er fest, dass sich das System mehr und mehr in ein Betriebssystem verwandelte. In der Usenet-Themengruppe kündigte er es für das Betriebssystem Minix an und stellte es im September des Jahres Interessenten zur Verfügung. Ursprünglich hatte er den Namen Freax oder Buggix geplant. Der FTP-Server-Administrator, der es hochstellte, hatte ein Problem mit diesen Vorschlägen und stellte es unter der Bezeichnung Linux zur Verfügung.
Am Anfang wurde Linux noch unter einer eigenen Lizenz, die die kommerzielle Nutzung ausschloss, vertrieben. Als Torvalds feststellte, dass das störend war, entschied er, allen Entwicklern mehr Freiraum zu geben und stellte Linux unter GNU GPL. Von dem Zeitpunkt an konnte man diese Kombination als erstes freies Betriebssystem vertreiben.

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