Verleiten Radarwarner zum Rasen?

Navigationsgeräte sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Vor allem Fahrer, die oft in fremde Gebiete reisen, nutzen ihr Navigationsgerät regelmäßig, um schnell an ihr gewünschtes Ziel zu kommen. Hersteller werben damit, dass ihre Modelle die Fahrt sicherer gestalten. Das soll potentielle Interessenten zusätzlich dazu bewegen, sich Navigationsgeräte kaufen zu wollen. Vor allem der Radarwarner ist ein beliebtes Aushängeschild. Fraglich ist aber, ob er die Sicherheit wirklich erhöht, oder ob er eher das Gegenteil bewirkt und zum Rasen verleitet.
Der Radarwarner ist auf dem Navigationsgerät installiert und weist auf fest installierte Blitzer hin. Wer einen TMC-Receiver hat, bekommt aktuelle Verkehrsmeldung und ist so auch vor mobilen Radarkontrollen gefeit. Als Folge weiß der Fahrer, an welchen Stellen er langsam fahren muss und wo er Gas geben kann, ohne ein Knöllchen zu riskieren. Vielleicht fährt er so viel riskanter, was die Sicherheit eher vermindert. Auf der anderen Seite treten viele Fahrer auch ohne Navigationsgerät tüchtig aufs Gaspedal. Sehen sie einen Blitzer, machen sie eine Vollbremsung. In diesem Fall würde der Radarwarner die Sicherheit erhöhen, weil die Fahrer durch ihn langsam an die entsprechende Stelle heranfahren könnten. Eine Vollbremsung wäre nicht mehr notwendig, was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert.
Wahrscheinlich kommt es auf den Fahrertyp an, ob Radarwarner zur Sicherheit beitragen oder nicht. Wer vorsichtig fährt, wird von ihnen profitieren. Wer rast, tut das auch ohne Verkehrsmeldungen. Hundertprozentige Sicherheit vor Blitzern können Radarwarner sowieso nicht geben. Schließlich muss die Radarkontrolle erst einmal gemeldet worden sein, bevor sie vom Gerät angezeigt werden kann.

www.majesticpapers.com essay writing service

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.