Die optimale Größe beim Arbeitsspeicher

Man könnte ja eigentlich auf die Idee kommen, anzunehmen, dass es umso besser ist, je mehr man Arbeitspeicher in seinen Rechner eingebaut hat. Doch das ist nicht so, denn die Betriebssysteme können in den meisten Fällen nur eine bestimmte Größe RAM verwalten. Windows XP und Windows Vista können in der 32 Bit Version maximal vier GB verwalten. Je nachdem welchen Chipsatz man verwendet, gehen selbst davon noch Teile ungenutzt verloren. Anders bei der 64 Bit Version von Windows Vista und Windows XP. Dort könnten theoretisch bis zu 16 Exabyte an Arbeitsspeicher eingesetzt werden. Doch diesen Bedarf wird man bei einer normalen Nutzung des Rechners nie erreichen und angesichts der derzeit möglichen Leistung der Prozessoren auch nicht brauchen. Hinzu kommt, dass selbst die derzeit modernsten Boards nur mit höchstens acht Gigabyte RAM bestückt werden können.

Doch wie viel SDRAM oder die bessere DDR RAM braucht man denn nun? Theoretisch könnte man den Bedarf errechnen, indem man den Mindestbedarf des Betriebssystems hernimmt und den Bedarf der einzelnen Anwendungen dazu addiert. Dabei muss man aber auch bedenken, dass einige Prozesse zusätzlich im Hintergrund ablaufen und ebenfalls Teile vom Arbeitsspeicher beanspruchen. Wer bereits am RAM Limit des Rechners arbeitet und sich ein Virenschutzprogramm mit permanenter Überwachung aller Aktivitäten installiert, der bekommt das sehr schnell zu spüren. Deshalb empfehlen die Experten, bei der Größe der RAM immer ein paar Reserven mit einzubauen. Welche Reserven beim Arbeitspeicher man benötigt, kann man ganz konkret ermitteln, indem man die Größe des ständig genutzten Swapspeichers beobachtet und so die Menge der zusätzlich benötigten RAM Module ermittelt.

Kommentarfunktion ist deaktiviert