Auch Banken haben Krisen

Dass auch Banken vor Krisen nicht gefeit sind, zeigt die derzeitige Diskussion um die Mittelstandsbank IKB. Diese und die Sachsen LB haben mit US-Immobilien Fehlspekulationen getätigt und sind nun schwer geschädigt.

Der Bundesfinanzminister Steinbrück warnt vor einer Finanzkrise, aber dennoch sind die Manager der IBK nicht einsichtig. Die Interessenten von Aktien und Fonds investieren weiter, weil sie auf die Manager hören. Dass die Kurse der Aktien weiter fallen, interessiert die Anleger dabei nicht. Das Geldinstitut steht zum Verkauf und die Manager scheinen tatsächlich darauf zu hoffen, dass die Bieter um die Bank kämpfen.

Auch eine Schließung stand zur Diskussion, wurde aber, wegen einer befürchteten Finanzkrise, die das gesamte Deutschland betreffen würde, wieder abgewendet. Dem Finanzminister ist aufgefallen, dass viele Bankmanager sich in ihren Leistungen überschätzen und so arrogant sind, dass ihre Handlungen unweigerlich in einem Desaster enden.
Die Verhandlungen laufen jedenfalls weiter, denn verkauft ist die Bank noch nicht. Es gibt mehrere Interessenten, aber eindeutig entschieden ist noch nichts.

Ein solches Beispiel zeigt, wie sehr man sich mit Spekulationen verkalkulieren kann. Die Beträge, die hier in den Sand gesetzt wurden, können wahrscheinlich von kaum einem „Normalsterblichen“ aufgebracht werden, aber dennoch kann man, wenn man in Aktien investiert, schnell sein Geld verlieren. Darum ist es sicherer und sinnvoller, stattdessen Investmentfonds oder Garantiefonds zu kaufen. Auch wenn die Renditen hierbei nicht so schnell steigen, wie bei Aktien, so ist man dennoch sicherer aufgehoben, was das eigene Vermögen angeht.

Man kann nur hoffen, dass der oben genannte Fall günstig für alle Betroffenen ausgeht, damit eine Finanzkrise nicht eintritt.

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