Girokonto Geschichte

Fast jeder verfügt heute über ein eigenes Girokonto zur Durchführung seines bargeldlosen Zahlungsverkehrs, doch kaum jemand weiß, dass Girokonten bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die meisten Menschen nutzen so ihr Girokonto für regelmäßige Zahlungseingänge und Zahlungsabgänge – Löhne und Gehälter werden vom Arbeitgeber auf das jeweilige Girokonto transferiert und ein Großteil der Kunden wickelt darüber den gesamten Zahlungsverkehr ab. Vor der Einführung von Girokonten wurden Gehälter immer bar ausbezahlt, der so geprägte Begriff Lohntüte wird hier noch heute im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Noch in den 50er Jahren war die Lohntüte allgemein verbreitet, seitdem haben aber immer mehr Banken neben ihren altbekannten Spardiensten Girokonten eingeführt und in der heutigen Zeit sollte es kaum noch volljährige Personen geben, die nicht über ein eigenes Girokonto verfügen. So sind Girokonten für die Abwicklung des alltäglichen Zahlungsverkehrs und als Gehaltskonto heute fast unentbehrlich und im Jahre 1995 wurde daher an alle deutschen Banken die Empfehlung gerichtet, allen Interessenten ein Girokonto auf Guthabenbasis zur Verfügung zu stellen, wobei es sich entgegen anderweitigen Regelungen im europäischen Ausland aber in Deutschland nicht um eine Verpflichtung von Bankseite aus handelt. Banken und Kreditinstitute können die Eröffnung eines Girokontos unter Umständen verwehren, was meist der Fall ist, wenn negative Einträge in der Schufa vorliegen. Interessenten, denen bei Banken ein eigenes Girokonto verwehrt wird, haben meist schlechte Karten und auch keine Festlegung per Gesetz, die ihnen in diesem Fall entgegen kommen könnte. Hier empfiehlt es sich, bereits beim Einreichen der Kontoeröffnung die Bank auf die negative Kreditsituation hinzuweisen und mit offenen Karten zu spielen.

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.