Das Wasserbett – sinnvoll bei Rückenbeschwerden

Laut Statistik leiden mittlerweile 80% der Deutschen unter Rückenschmerzen Dies wirkt sich auch auf die Arbeitswelt aus. Die Zahl der Krankschreibungen hat aufgrund von Rückenschmerzen in den letzten Jahren massiv zugenommen und mittlerweile werden Rückenschmerzen als die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit angegeben.

Trotz klar umschriebener Symptome durch die Leidenden finden Orthopäden oder Sportmediziner oft trotz moderner Diagnostik keinen pathologischen Befund am Rücken, der die Beschwerden des Patienten auch tatsächlich verursacht. Dies macht es für den Patienten dann umso schwieriger, wenn es um Genehmigungen durch die Krankenkasse für Therapieoptionen wie Physiotherapie oder Akupunktur geht, vor allem dann, wenn die Rückenschmerzen chronisch sind und regelmässiger Behandlung bedürfen.

Oft denken viele Menschen dann in dem Zusammenhang nicht daran, dass eine mögliche Ursache für ihre Rückenschmerzen zuhause im Schlafzimmer steht, nämlich das Bett. Schliesslich heisst es nicht umsonst: „Wie man sich bettet, so liegt man.“ Manche Leute haben diesbezüglich aber schon alles Mögliche ausprobiert, wie beispielsweise den Kauf einer neuen Matratze oder den Austausch des Lattenrostes und verspüren trotz allem immer noch keine wirkliche Verbesserung ihrer Beschwerden.

Eine sinnvolle Alternative kann in so einem Fall ein Wasserbett sein. Der Vorteil von Wasserbetten ist die individuelle Anpassung der Wassermatratze an die Körperform des Menschen aufgrund ihrer extrem dehnfähigen Oberflächen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen, wie z.B. der Federkern- oder der Kaltschaummatratze werden sogenannte „Druckpunkte“ auf gewisse Körperstellen oder gar Blutstauungen nahezu ausgeschlossen. Nächtliche Muskelkrämpfe oder das Einschlafen von Gliedmaßen sind beim Liegen im Wasserbett daher eher eine Seltenheit.

Ein Nachteil des Wasserbetts ist die laufende Beheizung und die damit erhöhten Stromkosten., die ca. 50 bis 100 Euro im Jahr ausmachen können. Wenn man vorher allerdings schon sehr viel Geld in Behandlungen und Betten investiert hat ohne erkennbare Veränderung, amortisiert sich diese Investition allerdings allemal.

In puncto Bettwäsche steht das Angebot für Wasserbetten mittlerweile in nichts nach. Spannbettlaken und Nackenkissen sind erschwinglich und bieten für jeden Geschmack etwas. Alles in allem: ein Wasserbett kann eine sehr sinnvolle und auch hilfreiche Alternative sein.

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