Azaleen in ihren unterschiedlichsten Formen

Wohl jeder kennt die kleinen Azaleenstauden, die man im Innenbereich am Fensterbrett hat. Doch es gibt auch Arten, die für den Garten geeignet sind. Als Unterart des Rhododendrons bilden sie einen schönen Blickfang in Gartenbeeten oder Anlagen. Im Haus werden diese meist nur einjährig gehalten. Doch es ist auch möglich Azaleen über den Winter zu bringen, und ein weiteres Jahr Freude daran zu haben.
Auch im Garten gibt es unterschiedliche Formen, die mehrjährig ihre Daseinsberechtigung im Blumenbeet haben. Man unterscheidet zwischen den Arten, die ihr Blätterkleid im Winter verlieren und diesen, die ihre Blätter auch unter der Schneedecke behalten. Hierzu zählen japanische Azaleen. Sie sind extrem winterhart und überstehen selbst Temperaturen von unter – 15°C. Da in den letzten Jahren allerdings die Winter recht streng und lang geworden sind, empfiehlt es sich im Herbst bereits japanische Azaleen mit einer Reisigschicht zu bedecken, damit der Frost nicht in den Boden eindringen kann. So könnte nämlich die Wurzel beschädigt werden, die Pflanze erfriert, und wächst im Frühjahr nicht mehr weiter.
Japanische Azaleen weisen bei guter Pflege meist eine reiche Blütenpracht auf, sodass man fast kein Blätterwerk mehr sehen kann. Sie wachsen recht langsam und bleiben im Allgemeinen recht zierlich und klein, so ist es auch möglich, diese in kleinen Kübeln oder in kleinen Gärten anzupflanzen. Eine recht neue Züchtung sind japanische Azaleen in Stämmchenform. Diese haben eine recht prachtvolle Krone gebildet, die stetig weiterwächst. Der Vorteil: Sie muss nicht zurechtgeschnitten werden.
Die einheimischen Azaleenarten haben meist kleine Blüten. Neuzüchtungen hingegen, meist aus den USA, haben gefüllte Blüten und bringen trotz des gleichen namens eine neue Form in deutsche Gärten. Auch die Farben ändern sich stetig. Waren die Blüten vor einigen Jahren eher uni, bekommt man mittlerweile auch mehrfarbige oder gemusterte Blüten.

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