Volkskrankheit Haarausfall und Hilfsmöglichkeiten

Wer mehr als 100 Haare pro Tag verliert, hat Haarausfall. Nicht wenige davon in Deutschland sind betroffen, immerhin ca. 44 % der Männer und 40 % der Frauen verlieren solch hohe Anzahlen an Haaren pro Tag. Auch alle Altersgruppen sind davon betroffen, sowie auch alle Berufsgruppen.

Haare zu verlieren, sprich Haarausfall, wäre im Prinzip nichts schlimmes und gilt nicht als Krankheit und ist dies den Betroffenen von Haarausfall auch allen bewusst. Doch trotzdem ist die Angst vor Haarausfall, bzw. Angst vor einer totalen Glatze, laut Umfragen einer Zeitung, recht ausgeprägt.

Die Frage ist warum?

Gründe könnten beispielsweise sein, dass die Medienpräsenz von schönen Menschen mit tollen, festen und kräftigen Haaren immer mehr zunimmt. Schön sein ist „ in“ und schöne Haare zu haben gehört hier nun mal zwingend dazu und so stehen auch oft gerade die Männer, oder Frauen beim anderen Geschlecht hoch im Kurs, welche eben eine tolle Haarpracht haben. Den Haarausfall – Betroffen fällt so etwas natürlich auf und demnach möchte man natürlich ebenso eine schöne Haarpracht haben. Ebenso sei hier erwähnt, dass sicherlich nicht bei jedem eine Glatze – oder große haarlose Flächen – so gut aussehen wie beispielsweise bei Promis wie Sean Connery. Die Mehrheit der Menschen sieht eben meist mit Haaren besser und gar teilweise um Jahre jünger aus. Haare umranden und schmücken das Gesicht und lassen es somit besser aussehen. Nicht umsonst kann man auch mit unterschiedlichen Frisuren einen Typ total verändern.

Die Wichtigkeit von Haaren ist also bekannt, was sollte, oder was kann jedoch bei Haarausfall (Eigenhaartransplantation – Haarausfall) getan werden?

Zunächst überhaupt wichtig zu wissen, um welche Art von Haarausfall es sich handelt und Abhilfe schaffen in der Diagnose, kann hier ein Dermatologe. Steht dann fest, dass es sich um den genetischen, vererbten Haarausfall handelt, kommen Wirkstoffe wie Finasterid, oder Minoxidil in Frage. Erster Wirkstoff, der übrigens nicht von Frauen anwendbar ist, blockiert ein Enzym, welches für das Bilden des für die Haarwurzeln schädlichen DHT`s verantwortlich ist. Durch die Blockade wird sozusagen das DHT verkleinert und beschädigte Haare können sich wieder zurückentwickeln. Ganz anders wirkt Minoxidil, welches die Durchblutung der Follikel anregt und somit die Haare stärkt.

Ebenso, wenn die Situation schon schlimmer ist, kann man auch über eine Haartransplantation nachdenken. Allerdings sollte man hier wissen, dass es sich auch um eine Operation handelt, welche ebenso Risiken beinhaltet. Hier werden im Prinzip Haare einfach umgepflanzt, von behaarten Stellen auf weniger behaarte Stellen und fallen nach der Umverpflanzung nicht mehr aus. Risiken wären beispielsweise, dass das Resultat nicht natürlich wird, oder die neuen Haare nicht alle anwachsen. Lassen sich zwar nicht alle Risiken komplett ausschließen, da doch alles auch von Menschenhand geschieht und Menschen eben auch Fehler machen können, kann man aber Risiken so gut wie möglich minimieren, indem man sich für einen Arzt entscheidet, welcher auf Haarverpflanzung – Haartransplantation – Eigenhaarverpflanzung spezialisiert ist und dies schon jahrelang durchführt.
Andreas Krämer

info@hairforlife.de

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