Vier Stoffdreiecke, die die Welt im Sturm nahmen

Es ist knapp mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen, seit der gelernte Automechaniker und Ingenieur Lousi Reard seine Modebombe schuf: Den Bikini. Mittlerweile so gut wie gleichbedeutend mit Bademode, ist der Bikini sicher eines der ersten Dinge an die man denkt, wenn man vom Strand redet. Und obwohl der Bikini bei seinen ersten Kontakten mit der Öffentlichkeit viel Skandal verursachte und Reard letztendlich eine Stripperin mit dem Bikini bekleidet auf den Laufsteg schickte, weil niemand seine Kreation modeln wollte, gab es in den folgenden Jahrzehnten sogar extremere Varianten des Biniki.

Eine der ersten Varianten war der sogenannte Monokini. Dies baut auf einem Wortspiel auf, denn „bi“ ist die lateinische Partikel für zwei oder doppelt und der Bikini ist ein zweiteiliger Badeanzug. So würde Monokini, „einteiliger Bikini“ bedeuten und tatsächlich handelt es sich hierbei um einen einteiligen Badeanzug für Frauen, der die Brüste unbedeckt läßt. Auch weit bekannte ist der brasilianische Mikrobikini, eine wirkliche Extreme der Bademode. Denn bei diesem äußerst knappen Bikini handelt es sich um einen Badeanzug, bei dem man bewußt alles weggelassen hat, was weggelassen werden konnte. Die 4 Stoffdreiecke des Vorgängers werden bis aufs extremste reduziert, so das der Mikrobikini kaum och als Kleidung bezeichnet werden kann. Trotzdem bevorzugen viele Frauen heute immernoch größere Stofdreiecke beim Oberteil, da sie die Brüste besser stützen und so bequemer zu tragen sind.

Die wohl einfältigsten Variante ist der sogenannte Seekini. Beim Seekini handelt es sich wieder um in Wortspiel, auf dem englischen Verb „to see“ aufbauend, das „sehen“ bedeutet. Denn der Seekini ist komplett durchsichtig. Kein Wunder also, das er auch als „Nokini“ bekannt geworden ist.

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