Bildung im Ausland sammeln

Ein Auslandsaufenthalt von einigen Monaten ist nicht nur ausgezeichnet für den späteren Berufsweg, er ist außerdem prima für die Entwicklung der Persönlichkeit. Auf diese Weise bekommt der Reisebegeisterte außerdem Einblicke in unterschiedliche Lebensweisen. Mit einem Auslandspraktikum gewinnt der Reisebegeisterte Wissen von andersartigen Lebensweisen, erkennt somit die von Kindesbeinen an erlernte Abläufe im Leben und baut somit eine gwisse Intoleranz ab. Auslandspraktika werden eigentlich während der universitären Ausbildung wahrgenommen und können gewisse Prüfungen ersetzen. Hin und wieder erhält man außerdem die Option, eine abschließende Arbeit im Ausland zu erledigen, möglich ist dieses in Kursen von der entsprechenden Universität oder in einer privaten Firma. Die Impressionen, welche mittels Auslandspraktika gewonnen werden, sind für das ganze spätere Leben im Beruf nützlich. Nicht selten werden dabei außerdem Freundschaften für das spätere Leben geschlossen, welche außerdem über eine lange Zeit bleiben. Über alle Formalitäten kann der Reisebegeisterte sich beim Deutschen Akademischen Austauschdienst informieren. Der DAAD verteilt außerdem ein Stipendium für Semester im Ausland. Aber auch ohne einen Studentenstatus lohnt sich ein Auslandsaufenthalt. Bei der Wahl der Freiwilligenarbeit kann der Reisebegeisterte soziale Hilfsprojekte kennen lernen und, ja nach dem eigenen Können, außerdem in spezialisierten Bereichen Einblick erhalten. Diese Hilfsprojekte können total unterschiedlicher Natur sein – in der Regel unterschieden diese Projekte sich wenig von einem Ehrenamt in unserem Land. Jeder Reisebegeisterte könnte daher im angestrebten Gebiet arbeiten. Der Reisende muss aber achtgeben, dass dieser Freiwilligendienst ausschließlich der Allgemeinheit und wenig den eigenen finanziellen Interessen dient. Sonst wäre die Arbeit im freiwilligen Bereich ähnlich wie ein nicht bezahltes Praktikum, in dem der Reisebegeisterte ausgenutzt wird. Das Beste, was in den universitären Fahrten oder einem Freiwilligendienst im Ausland mit zurück gebracht wird, sind die erlernten Sprachkenntnisse. Falls der Reisebegeisterte die fremde Sprache am Anfang nur im Ansatz beherrschte, wird durch den täglichen Gebrauch der Sprache und die ständige Erlernung nicht geläufiger Sätze und Wörter schnell ein gutes Wissen über Vokabeln entwickelt. Es ist gewiss besser, nicht ganz ohne Sprachkenntnisse ins Ausland zu fahren. Eine gute Idee ist es außerdem, immerzu ein ein Vokabelbuch zu verwenden, damit der Reisebegeisterte sich im Normalfall wenig mit nur der Körpersprache ausdrücken muss.

Ralph Schuenemann
Ralph.Schuenemann@googlemail.com

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