Ein Sport ohne Aggression: Golf

Sport ist grundsätzlich eine Freizeitbeschäftigung mit einem recht guten öffentlichen Image. Sport hält den Körper fit und trägt dazu bei, ein höheres Lebensalter zu erreichen. Sport ist ein Ausgleich zur körperlich wenig attraktiven Arbeit im Büro und eine gute Alternative der Freizeitgestaltung zum Stammtisch oder zum passiven Kosum des Fernsehprogrammes. Dennoch ist die eine oder andere Sportart in den Vergangenheit auch in die kritische Diskussion geraten. Der Radsport und die Leichtatletik waren von unzähligen Dopingskandalen betroffen, die kaum mehr dazu beitrugen, diese Sportarten mit einer gesunden Lebensweise zu assoziieren. Wer möchte noch einen Profi im Radsport als Vorbild für die Jugend vorzeigen? Andere Sportarten zeichnen sich durch ein hohes Aggressionspotential aus. Über manchen Anbieter des Kampfsportes ist bekannt, dass seinen Schülern nicht in erster Linie die Selbstverteidigung unterrichtet, sondern auch Schwerpunkte in einer präventiven Verteidigung agressiver Ausprägung setzt, die sich mit dem eigentlichen Kodex solcher Sportarten eigentlich oft nicht vertragen. Auch der Profi Fußball ist immer wieder von agressiven Aktionen betroffen, die kaum als Vorbild für die Jugend dienlich sein können. Nicht selten scheint die rote Karte hier mehr als nur angebracht. Es gibt aber auch Sportarten, bei denen agressives Verhalten eher selten vorkommt. Der Golfsport scheint hierbei eine besonders geeignete Aktivität körperlicher Ertüchtigung für friedliebende Naturen zu sein. Natürlich werden auch ein Golfbälle sprichwörtlich „geschlagen“, aber die Notwendigeit höchster Konzentration bei der Führung des Golfschlägers lässt es kaum zu, sich hierbei von einer ausgeprägten Aggression und Feindseligkeit leiten zu lassen.

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