Regeln für den Golfsport

Ein Platz, ein paar Bälle, einige Golfschläger und schon kann es losgehen, so mag der Anfänger denken. Die Ausrüstung wird geliehen oder im Golfshop gekauft, Plätze gibt es wie Sand am Meer (warum sonst sollten einige Autobahnen oder Hotelkomplexe nicht gebaut werden) und die Regeln kennt man noch vom Minigolf – Spielen als Kind. Aber weit gefehlt. Golf ist ein mittlerweile zwar nicht mehr elitärer aber doch umso geschichtsträchtigerer Sport, der einigen Regeln unterliegt. Das beginnt bereits beim Betreten des Platzes. Zunächst sollten die Platzregeln genau gelesen werden, die meist am Eingang des Grüns angeschlagen sind. Hat man die so genannte Platzreife erreicht, für die mit einem Golftrainer zusammen eine ganze Runde gespielt werden muss, in der die gesamte Schlagzahl wichtig ist. Sie darf maximal einem Handikap von 54 entsprechen. Da Golf ein sehr rücksichtsvoller Sport sein soll wird darauf geachtet, dass jeder auf anwesende Spieler und ihren Spielverlauf achtet, das Spiel nicht durch Bewegungen, Geräusche oder gar Schattenwurf auf die Puttinglinie erschwert. Die Ausrüstung darf neben diversen Golfbällen, deren Beschaffenheit auch im Regelkatalog nicht gesondert beschrieben ist, maximal 14 verschiedene Schläger beinhalten. Möchte man an einem Turnier teilnehmen, kann ein überzähliger Schläger im Trolley bereits die Disqualifikation bedeuten. Der Ball darf nur den Boden, den jeweiligen Schläger und das Loch berühren, werden andere Spieler oder Gegenstände getroffen, so wird dies mit Strafschlägen geahndet. Ratschläge und Fragen dürfen nur mit dem jeweiligen Partner getauscht werden, die Geschwindigkeit der Spielergruppe bestimmt das Vorrecht auf dem Platz. Bei Wettkämpfen sind noch weit mehr Regeln zu erfüllen, deren Einhaltung von speziell eingesetzten Spielleitungen überwacht wird.

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