Das Jugendzimmer

Auch wenn in manchen Wohnungen wenig Platz ist, irgendwann sollte

jedem Kind ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen. Spätestens wenn die Kinder in die Pubertät kommen, ist ein Jugendzimmer unumgänglich. Bei Mädchen und Jungen ist der Zeitpunkt sicher früher zu bemessen, bei Kindern des gleichen Geschlechts kann man diesen Umzug innerhalb der Wohnung noch etwas weiter hinauszögern.

Auch macht es einen grossen Unterschied, in welchem Altersabstand sich die Kinder befinden. Sicher haben zwei Jungs, die im Abstand von einem Jahr geboren wurden, ähnliche Interessen, Neigungen und Hobbies – vielleicht sogar die gleichen Freunde.

Eine 13jährige Tochter, die sich mit ihrer 4jährigen Schwester ein Zimmer teilen muss, wird sicher nicht wirklich glücklich sein.

Für Kinder etwa gleichen Alters und Geschlechtes bietet es sich aber zum Beispiel an (egal, ob aus Platzgründen oder weil sich die Kinder sehr gut verstehen), bei der Unterbringung in einem grossen Raum, dieses Zimmer einfach zu unterteilen. Zumindest hat dann jeder sein eigenes Reich. Diese Abtrennung lässt sich zum Beispiel sehr gut realisieren durch Aufstellen von Raumteilern oder Regalen. Auch der jewilige Kinderschreibtisch – gegeneinander aufgestellt – kann für jedes Kind einen eigenen kleinen Bereich abgrenzen.

Schön ist es, wenn die Eltern zu Gunsten ihrer Kinder auf ein grosses Schlafzimmer verzichten und in das – meist kleinere – Kinderzimmer umziehen. Meist werden die Elternschlafzimmer nur zum Schlafen und zum Aufbewahren der Kleidung genutzt. Tagsüber ist dieser Raum gänzlich verwaist.

Durch geschicktes Möbelstellen oder die kreative Suche nach Ausweichmöglichkeiten für einen überdimensionalen Kleiderschrank, kann ein Umzug in das kleinere Kinderzimmer erfolgen. Die Kinder können das grössere Elternschlafzimmer vielseitiger und häufiger nutzen.

Georg Tramsen

nesta123@gmx.net

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