Entwicklung der Uniformen der Royal Navy

Die Royal Navy existiert schon seit sehrlanger Zeit. Man kann nicht genau sagen, seit wann genau, denn der Ursprung liegt schon im Mittelalter. Niemand wollte freiwillig in die Royal Navy, auch wenn viele der Mitglieder schon von Seefahrerfamilien abstammten. Zum einen war die Bezahlung lausig. Wenn Frieden herrschte, ähnelte die Bezahlung der normalen Heuer, die auf den Handelschiffen üblich war, aber wenn Krieg herrschte, wurden die Matrosen auf den Handelsschiffen sehr viel besser bezahlt als die auf den Marineschiffen. Zum anderen störte es die Seefahrer, dass sie so gebunden waren. Wenn ein Handelschiff wieder heimkehrte, konnten die Matrosen das Schiff verlassen, was bei den Kriegsflotten nicht möglich war. Hier mussten die Matrosen verharren, bis der Krieg beendet war.
Wenn jemand auf einem Kriegsschiff ankam, wurde er gemustert. Diese Aufgabe übernahm der erste Leutnant. Je nach Ergebnis dieser Überprüfung wurden Lohn und Pflichten und Aufgaben festgelegt. Natürlich konnte man sich auch nach oben arbeiten, man konnte aber auch genauso gut degradiert werden. Alle unter 18 bzw. Jungs im Alter von fünfzehn bis siebzehn waren erst mal Boys. Danach kam der Landmann, danach der Hilfsmatrose gefolgt vom Vollmatrosen. Anschließend konnte man noch diverse Petty Officer Ränge erklimmen.
Eine Armee Bekleidung in dem Sinne gab es nicht. Die Marine hat aber damals Kleidung anfertigen lassen, die die Matrosen käuflich erwerben konnten. Dazu gehörte eine weite lange Hose und ein kariertes Hemd, sowie blaue kurze Jacken mit einer Weste. Hüte, vorzugsweise aus Stroh, rundeten das ganze ab. Die Matrosen bekamen auch Schuhe, welche aber nur an Land getragen wurden. Die Matrosen mussten ihre Dinge sauber halten. Dazu durften sie Seewasser verwenden, aber keine Seife.

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.