In der Druckerei: Entstehung einer Zeitung

In der Zeitungsredaktion kommen die Anzeigenwünsche von Kunden, recherchierte Artikel, Fotos und andere Beiträge zusammen, die in der neuesten Zeitungs-Ausgabe gedruckt werden sollen.
In der Druckvorstufe werden die einzelnen Seiten durch Grafiker zusammengefügt, es entsteht am Computer eine Druckvorlage, die mit einem Film zu vergleichen ist und ein Abbild jeder einzelnen Seite darstellt.
Als nächstes wird eine Offsetdruckplatte gefertigt, die einem Foto ähnelt.
Der Film der Zeitungsseite wird auf eine lichtempfindliche Aluminiumplatte gelegt, kurz belichtet und die Stellen, die im Druck erscheinen sollen, härten aus. Dies geschieht für jede einzelne neue Zeitungsseite.
In der Druckerei sind die sogenannten Rotationsmaschinen für die Herstellung von Tageszeitungen zuständig. Sie arbeiten nahezu 24 Stunden am Tag.
Über mehrere Walzen ( Metall und gummibeschichtet) wird nun die Zeitungsseite indirekt gedruckt, d.h. die Zeitungsseite wird nicht direkt von der Druckvorlage aus aufgedruckt, sondern die Farbe wird erst auf eine oder mehrere Zylinder aufgetragen, die dann das farbige Motiv auf das Papier aufrollen.
Fast alle Abfallstoffe, wie zum Beispiel Fixierflüssigkeiten oder Farben, die bei der Produktion von Zeitungen in der Druckerei anfallen werden recycled und im jeweiligen Produktionsgang aufgefangen und wieder eingesetzt. Sie werden gereinigt und mit den nötigen Chemikalien wieder aufgefrischt.
Auf diese Weise entstehen keine unnötigen umweltschädlichen Substanzen, die mühselig entsorgt werden müssten.
In der weiteren Verarbeitung werden die Zeitungen mit Beilagen versehen, sortiert, verschnürt und für den Weitertransport verpackt, damit die Zeitungen rechtzeitig Ihre Zusteller erreicht.
Vertriebsabteilungen sind für den Abverkauf der Zeitungen zuständig, ob nun durch den allmorgendlichen Boten, den Kiosk oder Zeitschriftenabteilungen in Supermärkten.

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