Die Pflegestufen

Viele Menschen sind im Alter auf eine häusliche Pflege angewiesen oder entscheiden sich für eine Unterbringung im Pflegeheim. Neben älteren Menschen kann auch bei körperlich, geistig oder seelisch erkrankten Menschen eine Pflegebedürftigkeit vorliegen. Als pflegebedürftig werden somit alle Personen eingestuft, die sich für einen längeren Zeitraum nicht mehr selbst versorgen können. Mit der Einteilung in die Pflegestufen Eins bis Drei wird neben dem Grad der Pflegebedürftigkeit auch der finanzielle Anspruch an die Pflegekasse bestimmt.
Menschen, die im Alter oder aufgrund einer Erkrankung ihr tägliches Leben nicht mehr allein bewältigen können, sind auf Pflegeleistungen angewiesen. In vielen Fällen wird die Pflege häuslich durch Angehörige erbracht. Wenn Angehörige die häusliche Pflege übernehmen, erhalten sie anhand der Pflegestufe eine finanzielle Leistung von der Pflegekasse. In vielen Fällen leistet auch ein ambulanter Pflegedienst die Pflegeleistungen und kommt dazu meist täglich ins Haus. Ältere Menschen möchten eine Unterbringung im Pflegeheim meist umgehen und lassen sich, wenn möglich, lieber zu Hause pflegen. Ein privater Pflegedienst Weiterstadt kann die ambulante Pflege bis zur Pflegestufe Drei in den eigenen vier Wänden übernehmen.
Pflegebedürftige Menschen mit Pflegestufe Eins benötigen etwa 90 Minuten Unterstützung am Tag. Mit der Pflegestufe Eins liegt bereits eine erhebliche Pflegebedürftigkeit vor – der Betroffene kann sich nicht mehr selbst versorgen. In einem Fall schwerer Pflegebedürftigkeit, also Stufe 2, entfallen auf die Pflege etwa 180 Minuten am Tag. Bei Pflegestufe Drei, einer schwersten Pflegebedürftigkeit, muss der Betroffene mindestens 300 Minuten am Tag Unterstützung erhalten. Wer die Pflegestufe Eins noch nicht erreicht hat, aber trotzdem etwas Hilfe braucht, erhält meist keine finanzielle Unterstützung.

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