Kampfhunde – eine besondere Verantwortung für deren Besitzer

Wer sich für einen Kampfhund entscheidet, sollte sich vom ersten Moment an seiner besonderen Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber bewusst sein. Ein solcher Hund gilt als gefährlich und aggressiv. Angriffe auf Menschen haben dazu geführt, dass die Halter dieser Tiere gesetzlich dazu verpflichtet sind, sie nur mit einem Maulkorb draußen spazieren zu führen. Eine Leinenpflicht besteht ebenfalls. All diese gefürchtete Aggressivität geht tief in die Geschichte zurück. Früher wurden Hundekämpfe in großen Arenen vor angesehenen Leuten durchgeführt. Die Sieger, die Aggressivsten und Stärksten, wurden damals zu Helden gemacht. Da die Verlierer diese Kämpfe aber nicht überlebten, sind sie seit langer Zeit verboten. Im kriminellen Milieu finden heute in speziellen Verstecken noch Hundekämpfe statt. Die Kampfhunde, die dort kämpfen müssen, werden von ihren Besitzern besonders aggressiv gemacht. Jahrelanges Training ist notwendig, um einen Hund tatsächlich bösartig und gefährlich zu machen. Sie werden zu richtigen Killern erzogen, die nur solange akzeptiert werden, wie sie Siege einfahren. Mit jedem Sieg ist viel Geld verbunden. Es wird um große Beträge gewettet. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb diese Kämpfe noch immer illegal praktiziert werden. Kein Hund ist von Natur aus bösartig. Allerdings gelten bestimmte Rassen als besonders gefährlich. Es gibt eine offizielle Liste, auf der alle Rassen aufgeführt sind, die als Kampfhunde betrachtet werden. Dazu zählen der American Staffordshire Terrier, der American Pitbull Terrier, der Staffordshire Terrier und der Bullterrier. Auch alle Tiere, die aus Kreuzungen dieser Rassen untereinander entstehen, sind den Kampfhunden zuzuzählen. Kampfhunde erfordern besonderes Geschick in ihrem Umgang. Es ist zu empfehlen, eine spezielle Ausbildung für Hund und Halter zu absolvieren.

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